Homöopathie

Lebendige Homöopathie - Kügelchen und Tropfen zur Heilung von körperlichen, seelischen und geistigen Beschwerden.

Gerade saß sich in der Küche, eine leichte Schneedecke glitzert im Sonnenlicht auf der Wiese vor meinem Fenster. Die heiße Tasse Tee erwärmte mich wohlig, in Gedanken war ich mit dem kommenden Text beschäftigt. Wie sollte ich beginnen? Die Gedanken schwirrten mir durch den Kopf, als Homöopathin lächelte ich. Typisch Nux vomica, durch die derzeitige Filmproduktion, die Arbeit an meinem Buch, Patienten, Tiere, Kinder, Eltern, arbeite ich seit Wochen öfter bis nachts 1:00 H, schlafe nicht sehr erholsam, und obwohl ich gerne morgens länger schlafe erwache ich ungewöhnlich für mich früh, denke sofort an all die Arbeit. Reihenfolge, Reihenfolge? Pferde füttern, Frühstück, Wäsche ?, Patienten...
Dann erinnere ich mich an die Heilwirkung von Nux vomica.
Ordnung und Struktur mit Freude und Spaß. Während ich kurz
die Augen schließe und mich mit der Heilenergie verbinde, spüre
ich wie die Entspannung sich langsam ausbreitet. Plötzlich denke
ich nicht mehr: Oje, wie bekomme ich alles auf die Reihe, sondern
freue mich mit meinem neuen Textverarbeitungsprogramm arbeiten
zu dürfen.
Dann beginne ich doch einfach damit. Ich liebe die Homöopathie
und bin nach diesen vielen Jahren so damit verbunden, dass sie
mittlerweile ein Teil meines Lebens geworden ist. Allein an die
Mittel und deren Thematik zu denken, erinnert mich in vielen
Situationen an die Möglichkeit, meine Wahrnehmung in der
Sekunde zu verändern.
Deswegen schreibe ich gerne meine Energie-Tipps. Ich erkläre bei den homöopathischen Mittel die kranke Seite, aber wichtiger ist mir noch die geheilte Richtung zu verdeutlichen. Bei manchen Themen hilft uns wie in obigem Beispiel, allein die Vorstellung. Geht dies nicht, handelt es sich normalerweise um ein wiederkehrendes oder tiefsitzendes Problem. Dann kann uns die Homöopathie wunderbar an die Hand nehmen und hilft uns bei der Verwandlung.

Wie kam ich dazu?

Vor 13 Jahren war ich selbst sehr krank. An meiner Gebärmutter waren massiv entartete Zellen. Der freundliche Satz des Gynäkologen: Man kann doch auch ohne Kinder glücklich werden - riss mir den Boden unter den Füßen weg. Jetzt hatte ich schon seit meiner Jugend heftige Migräne. Immer wieder plagten mich Magenschmerzen und familiär bedingt, hatte ich jetzt schon zwei Winter Rheuma in Händen und Füßen. Die Knöchel waren oft so entzündet, dass ich kaum Auto fahren konnte. War das jetzt nicht mal genug.
Der OP-Termin stand bereits, der Druck schien mich zu ersticken. Ich hatte noch nie Drogen genommen, aber so stellte ich es mir vor. Es war eine Mischung zwischen Vakuum und Taumel, die Welt schien weit weg, die Zeit war nicht mehr fühlbar. Ich lief durch die Stadt und fühlte mich bereits jetzt tot. Irgendwann kamen erste Gedanken, ohne Kinder?? Wenige Tage vorher hatte ich von einem kleinen blonden Mädchen geträumt, ich wünschte mir so sehr eine Tochter und im Traum lachte sie mit mir. Ich wünschte sie willkommen und ich spürte ja, sie wollte auch gerne kommen.
Wie konnte das sein? War alles umsonst? Da ich gläubig erzogen war, fiel mir die Geschichte vom Propheten Elia ein. Er hatte eine Antwort von Gott gewünscht! Er legte einen Teppich vor sein Haus. Gott sollte seine Macht beweisen und ihm eine Antwort geben. Es sollte überall regnen nur der Teppich sollte trocken bleiben. Es begann zu regnen und der Teppich blieb trocken.
Da es funktionierte wünschte er noch einen Beweis. Diesmal sollte es nur so regnen, dass der Teppich nass wurde.
Etwas in Abwandlung entschied ich, wenn ich heute noch einen Heilpraktiker finden würde (es war Freitag 17:00 Uhr), der mich nahm und behandeln wollte, dann würde ich den OP Termin absagen und mich ab dann selbst um meine Gesundheit kümmern.
Ich fand einen Heilpraktiker. Mit Homöopathie, Körpertherapie, Familienaufstellungen und Meditation wurde ich in den folgenden Jahren immer gesünder. Ich war nach kurzer Zeit so begeistert, dass ich alles lernen wollte und es in mir aufsaugte wie ein vertrockneter Schwamm. Vieles weitere fühlte sich an wie göttliche Führungen, denke ich heute.
Scheinbar war der Beginn Vertrauen auf Gott, aber ich habe die Homöopathie als mächtiges Werkzeug, geschenkt von ihm, erlebt.
Bis heute hat mich die Homöopathie unterstützt, viele meiner Träume umzusetzen. Meine Pferde, meine Familie, unsere Tochter, ich bin äußerst selten krank und bin einfach dankbar, dass viele meiner Ideen und Projekte Wirklichkeit werden.

Homöopathie am Anfang

Wenn man sich mit Homöopathie beschäftigt ist man anfänglich schnell überfordert- 1000 Bücher mit 10.000 Meinungen... Woher weiß man was das Richtige ist? Welcher Therapeut überhaupt Ahnung hat, beziehungsweise wo Homöopathie heilt und wo sie nicht mehr hilft?
Und wirkt es überhaupt?
Wenn Sie bisher noch gar nichts mit Homöopathie zu tun hatten, empfehle ich Ihnen sich zu aller erst auf Ihre Intuition zu verlassen. Für mich sind die wichtigsten Entscheidungskriterien für einen guten Homöopathen auch: Fühlen Sie sich verstanden, gut aufgehoben und kompetent beraten? Wird Ihnen der Eindruck vermittelt, es handelt sich bei der Homöopathie um ein Mysterium, dass nur der studierte Therapeut verstehen kann und sie nicht allzu viele Fragen stellen sollten? Er hat Recht, er hat die Macht? Dürfen Sie auf gar keinen Fall eigene Entscheidung treffen und auch mal ein Mittel selbst ausprobieren, bekommen sie den Namen des Mittels nicht gesagt, weil sich die volle Heilkraft nicht entfalten kann?
Für mich war und ist eine derartige Handlungsweise inakzeptabel. Für mich gibt es nur mündige Patienten, denen ich Eigenverantwortung schenke, sie zurückführen möchte zu ihrer Intuition, trotzdem darf ich Führer bleiben in schwierigen Fragen und Situationen.
Auch wenn Sie sich bei einem Homöopathen gut aufgehoben fühlen, kann es sein, dass er nur für eine gewisse Zeit passt. Leben ist Weiterentwicklung.

Potenzfrage

Es gibt Homöopathen, die Komplexmittel verordnen und
behaupten, es sei für den Einstieg genau das Richtige.
Trotzdem gibt es Menschen die diese Mittel gerne anwenden,
oder zu Krankheitsbeginn sich auch trauen, diese Mittel alleine
zu nehmen. Sie haben sicher weniger Nebenwirkungen als
chemische Mittel, aus Sicht der klassischen Homöopathie
sind sie aber eher verwirrend, normalerweise zu schwach und
viel zu wenig individuell.

Bei einzelnen Mitteln wird die Potenzfrage gelegentlich wild diskutiert - niedrigre D-Potenzen, LM-Potenzen oder besser C-Potenzen von Mittel bis hoch?
Jeder Homöopath argumentiert so, wie er es gelernt hat. Wichtig erscheint mir, der Grundidee treu zu bleiben, ich orientiere mich an der Lebenskraft und an der möglichen Tiefenwirkung des Mittels. Dieses sollte man als versierter Homöopath mit vielen Mitteln und verschiedenen Potenzen an sich selbst ausprobiert haben. Sonst wird die Argumentation viel zu oft von Angst und Unwissenheit geprägt.
Ich selbst benutze alle Potenzen bei Bedarf, trotzdem habe ich eine Vorliebe für höhere C- Potenzen. Die meisten meiner Patienten sind innerlich schon länger mit ihrer Entwicklung beschäftigt. Können oft sehr genau sagen, wie sie die Dinge in sich und um sich verändern möchten. Aufstellungsarbeit und Lösungsorientierte Gespräche verbinden somit eine zielorientierte Entwicklung. An dieser Stelle erlebe ich höherer C-Potenzen als sensiblen Entwicklungshelfer. Sie unterstützen die geistige und seelische Heilung, können trotzdem gleichermaßen auch körperliche Beschwerden heilen.
Auch für diese Frage hatte ich selbst genügend Möglichkeiten bei meinem Krankheits- und Gesundungsverlauf zu beobachten, um während der Ausbildung die aufkommenden Fragen, nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern an eigenem Leib zu fühlen.

Anwendungsmöglichkeiten

Ich stehe voll hinter den Satz: Die Homöopathie kann alles heilen, lediglich die Grenze des Therapeuten ist die Grenze der Heilung.

Jede Krankheit ist für mich Ausdruck eines ungelösten Konflikts, vorausgehender Probleme die keine Lösung fanden. Es ist für mich also egal in welchen Stadium der Krankheit sie kommen oder homöopathische Mittel nehmen. Krankheit ist für mich somit nicht "nur" körperliche Beschwerden, sondern alle Zustände von Unglücklich sein. Wünschen die keine Erfüllung finden, Sehnsüchte die fast wie weh tun... Streit mit dem Partner, Erziehungsprobleme der Kinder.... Alles....
Der rote Faden ist zu suchen, die Essenz des Themas, und dafür wird ein Mittel, ein sogenanntes Similinum verordnet.

Bei akuten Erkrankungen ist die Heilwirkung manchmal in Sekunden sichtbar und fühlbar. Beispielsweise wenn ein Kind sich die Hand eingeklemmt hat und vor Schreck und Schmerz ganz fürchterlich schreit.... Aconit wird sofort helfen und heilen. Das Kind wird sobald die Kügelchen die Zunge berührt hat, aufhören zu schreien und sagen, dass tut aber schrecklich weh. Wenn dann noch Arnica als Ergänzung und vielleicht Hypericum gegeben wird, ist auch der Schmerz in den nächsten Minuten weg.

Bei chronischen Krankheiten dauert dies natürlich viel länger. Meistens sind bei einer andauernden Erkrankung mehrere Schichten von Konflikten und Problemen zu finden. Zusätzlich spielt die Reaktionsmöglichkeit des Körpers eine Rolle. Von daher wird ein Mittel über einen längeren Zeitraum genommen, oder die Mittel wechseln auch mal. Hierbei ist besonders die Individualität im Vordergrund, und Kern der Heilung.

Bei homöopathischen Mitteln die in Lebenssituationen gegeben werden, um Wünsche und Träume umsetzen zu helfen, ist die Wirkung oft deutlich erlebbar. Man merkt wie man friedlicher, umsetzungsfreudiger, mutiger wird. Besser mit der vorhandenen Situation umgehen kann.

In einigen Energie-Tipps können Sie über Mittel, Anwendung und Verordnungsmöglichkeiten lesen. Bei Fragen, wenden Sie sich bitte an mich per e-mail angelika@hof-hutmacher.de oder
Tel. 02853-912761

Ich wünsche Ihnen, dass sie das Wunder der unsichtbaren Kraft selbst erleben!


Samuel Hahnemann